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Mit dem Motorrad zu zweit unterwegs

6. 8. 2026

Lesezeit: 4 Min.

Alleine mit dem Motorrad loszufahren hat seinen ganz eigenen Reiz. Man bestimmt das Tempo selbst, hält an, wo man will, und muss auf niemanden Rücksicht nehmen. Sobald man jedoch einen Beifahrer auf den Rücksitz setzt, ändert sich alles. Nicht, weil das Motorrad plötzlich langsamer wäre. Es ändert sich die Denkweise. Hinter dem Lenker ist man nicht mehr nur für sich selbst verantwortlich, sondern für die gesamte Besatzung.

Cestování na motorce ve dvou

Genau deshalb ist das Reisen zu zweit für viele Motorradfahrer ein ganz anderes Erlebnis. Es geht nicht nur um die gemeinsam zurückgelegten Kilometer, sondern vor allem darum, Momente zu teilen, die man alleine vielleicht gar nicht wahrnehmen würde. Ein Aussichtspunkt, an dem man ohne den Hinweis des Beifahrers vorbeigefahren wäre, eine kleine Bergstraße, auf die man zufällig geraten ist, oder eine ganz gewöhnliche Pause an einer Tankstelle, die sich zu einem stundenlangen Gespräch mit anderen Motorradbegeisterten wie einem selbst ausweitet.

 

Ein Beifahrer auf dem Motorrad ist nicht nur ein Passagier

Unter Motorradfahrern wird der Beifahrer oft als „Rucksack“ bezeichnet. Das ist ein gängiger Ausdruck, bedeutet aber keineswegs, dass er nur eine passive Last auf dem Soziussitz sein sollte. Im Gegenteil. Ein guter Beifahrer kann die Fahrt erheblich angenehmer machen, ein schlecht vorbereiteter hingegen kann sie ordentlich erschweren.

Wenn ihr zum ersten Mal gemeinsam losfahrt, lohnt es sich, ein paar einfache Regeln zu vereinbaren. Der Beifahrer sollte erst auf das Motorrad steigen, wenn der Fahrer bereit ist; beim Anfahren und Bremsen sollte er keine abrupten Bewegungen machen und in Kurven sollte er die Bewegung des Motorrads nachahmen, anstatt zu versuchen, beim Lenken „zu helfen“. Nach einigen Dutzend Kilometern finden die meisten Paare ganz natürlich ihren gemeinsamen Rhythmus. Und genau dann wird das Fahren zu zweit erst richtig angenehm.

 

Der Komfort beginnt schon zu Hause in der Garage

Viele Motorradfahrer kümmern sich vor der Fahrt um die Route, die Unterkunft oder das Wetter. Dabei hat etwas anderes einen viel größeren Einfluss auf den gesamten Ausflug – die richtige Ausrüstung für den Beifahrer. Es gibt nämlich nichts Schlimmeres als eine Situation, in der der Fahrer den ganzen Tag in bequemer Reiseausrüstung sitzt, während der Beifahrer nach hundert Kilometern friert, der Helm drückt oder er mit einer undichten Jacke zu kämpfen hat. So eine Reise macht sehr schnell keinen Spaß mehr.

Hochwertige Motorradbekleidung sollte daher für beide selbstverständlich sein. Nicht nur wegen des Komforts, sondern vor allem wegen der Sicherheit. Bei MotoZemi gibt es Tourenjacken und -hosen mit Membran, die sowohl mit morgendlicher Kühle als auch mit nachmittäglicher Hitze und unerwartetem Regen zurechtkommen. Dank herausnehmbarer Einsätze müssen Sie im Laufe des Tages nicht die Hälfte Ihrer Garderobe wechseln, und die gesamte Besatzung genießt die Fahrt ohne unnötige Unannehmlichkeiten.

Auch die richtige Größe spielt eine große Rolle. Eine zu enge Jacke drückt nach einigen Stunden in die Schultern, eine zu weite wiederum hält die Protektoren nicht richtig fest. Das Gleiche gilt für Hosen, Handschuhe und Motorradstiefel. Jedes dieser Elemente hat auf langen Reisen seine Bedeutung und erst zusammen sorgen sie für den Komfort, den Sie nach einigen hundert Kilometern zu schätzen wissen werden. Auch der Helm sollte nicht vergessen werden. Während man bei einer kurzen Spritztour in der näheren Umgebung den höheren Geräuschpegel noch übersehen kann, wird er bei ganztägigen Touren unangenehm. Moderne Helme bieten eine bessere Geräuschdämmung, eine effektivere Belüftung sowie die Möglichkeit zum Einbau einer Gegensprechanlage, was bei Touren zu zweit ein riesiger Vorteil ist. 

 

Motorrad-Intercom – eine der besten Investitionen

Noch vor wenigen Jahren war die Kommunikation ganz einfach: anhalten, den Helm abnehmen, sich absprechen und weiterfahren. Heute übernimmt das die Gegensprechanlage, und wer sie einmal ausprobiert hat, möchte meist nicht mehr ohne sie fahren.

Detail interkomu na moto helmě

 

Die Gegensprechanlage ist nicht nur ein Gerät, um sich während der Fahrt zu unterhalten. Vor allem erhöht sie den Komfort und die Sicherheit der gesamten Fahrt. Sie müssen nicht mit den Händen winken oder raten, warum Ihr Beifahrer Ihnen auf die Schulter klopft. Ein Knopfdruck genügt, und im Handumdrehen können Sie sich alles Wichtige mitteilen. Nähert sich eine Tankstelle? Müssen Sie anhalten? Liegt vor Ihnen Schotter, ein Stau oder eine Sperrung? All das können Sie innerhalb weniger Sekunden klären, ohne den Blick von der Straße zu nehmen.

Ein großer Vorteil moderner Intercom-Systeme ist auch die Verbindung mit dem Handy oder dem Navigationsgerät. Der Fahrer hört die Navigationsanweisungen direkt im Helm, der Beifahrer kann dieselbe Musik hören, und auf längeren Fahrten können Sie sich die eintönigen Abschnitte gemeinsam mit einem Gespräch versüßen. Gerade bei mehrstündigen Fahrten auf der Autobahn weiß man zu schätzen, welchen großen Unterschied ein hochwertiges Intercom-System ausmachen kann.

Bei der Auswahl lohnt es sich, nicht nur auf die Reichweite oder die Akkulaufzeit zu achten, sondern auch auf die Klangqualität, die einfache Bedienung mit Handschuhen und die Möglichkeit, sich mit anderen Fahrern zu verbinden. Wenn Sie überwiegend zu zweit unterwegs sind, ist es oft nicht notwendig, die teuersten Kommunikationssysteme für große Gruppen von Fahrern anzuschaffen. Viel wichtiger sind eine zuverlässige Verbindung zwischen zwei Helmen und eine problemlose Bedienung während der Fahrt. Ein großer Vorteil der bei MotoZemi angebotenen Intercoms ist natürlich der Preis sowie die Modelle mit einfacher Installation.

 

So reist man bequem zu zweit 

Das Fahren mit einem Beifahrer lehrt Sie eine wichtige Sache: Kilometer sind nicht alles. Anstatt der Zeit hinterherzujagen, werden Sie mehr über regelmäßige Pausen, ein angenehmes Tempo und die Routenplanung nachdenken. Ebenso wichtig ist das richtige Packen des Motorrads. Je weniger unnötigen Ballast Sie mitnehmen, desto besser lässt sich das Motorrad fahren. Schwere Gegenstände gehören so tief wie möglich, der obere Koffer eignet sich ideal für leichtere Ausrüstung, und es lohnt sich, auch an leicht zugängliche Kleinigkeiten wie Regenbekleidung, Ersatzhandschuhe oder eine Trinkflasche zu denken.

 

Gute Ausrüstung bedeutet mehr Erlebnisse

Erfahrene Motorradfahrer sagen oft, dass die teuerste Ausrüstung nicht die ist, die man kauft, sondern die, die man nicht rechtzeitig gekauft hat. Wenn Sie nach einer Stunde Kopfschmerzen vom lauten Helm bekommen, in einer minderwertigen Jacke nass werden oder Ihrem Beifahrer nicht mitteilen können, dass Sie hinter der nächsten Kurve abbiegen, wird aus dem Traumausflug eher ein Kampf darum, wann Sie endlich anhalten. Im Gegensatz dazu können hochwertige Motorradbekleidung, bequeme Helme und eine zuverlässige Gegensprechanlage mehrere hundert Kilometer in einen angenehm verbrachten Tag verwandeln. Und genau darum geht es beim Motorradfahren zu zweit.

 

 

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Autorin: Jana Prnková

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