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Bewegung auf der Straße mit dem Motorrad in 5 Punkten

1. 10. 2024

Lesezeit: 6 Min.

Sich auf den Motorradsitz zu setzen, ist ein einzigartiges Gefühl, das Freiheit in jedem gefahrenen Kilometer vermittelt. Gleichzeitig bringt das Fahren mit dem Motorrad eine große Verantwortung mit sich, denn im Gegensatz zu anderen Fahrzeugen sind Sie nicht durch äußere Bleche und Kunststoffe geschützt, sondern müssen sich auf Ihr Motorrad, Ihre Fahrkünste und nicht zuletzt auch auf Ihre Motorradbekleidung mit Protektoren verlassen. In fünf Punkten haben wir das Wichtigste für Sie zusammengestellt, woran Sie beim Fahren auf der Straße denken sollten.

 

Punkt Nr. 1: Vorsicht

Seien Sie während Ihrer Motorradtour in jeder Situation aktiv. Das bedeutet, den Verkehr, die umgebenden Verkehrsteilnehmer und deren Reaktionen ständig im Blick zu haben und vorauszudenken. Jemand könnte jederzeit unerwartet abbiegen, bremsen, ein Hindernis vor sich haben, in Ihre Fahrbahn einfahren oder überholen. Es ist zwar anstrengend, aber es ist unnötiges Risiko, hinter dem Lenker nachzulassen und zu glauben, dass alles wie am Schnürchen laufen wird.

Unser Tipp: Setzen Sie sich immer in psychischem und physischem Wohlbefinden hinter das Lenkrad. Ärger, Stress bei der Arbeit oder Streitigkeiten zu Hause können Ihre Konzentration erheblich beeinträchtigen.

 

Punkt Nr. 2: Geschwindigkeiten

Andere Verkehrsteilnehmer werden wahrscheinlich nicht in der Lage sein, Ihre Geschwindigkeit richtig einzuschätzen. Berücksichtigen Sie das insbesondere beim Anfahren an Ampeln und an Kreuzungen. Einige Autos haben das Bedürfnis, sich sehr nah an Motorräder heranzupressen, und obwohl dies nicht böswillig gemeint sein mag, besteht beim Einfädeln von Autos vor Motorrädern ein erhöhtes Kollisionsrisiko. Fahren Sie nicht mit eingeschaltetem Fernlicht; Sie denken vielleicht, dass Sie besser gesehen werden, aber im Gegenteil, die Einschätzung Ihrer tatsächlichen Geschwindigkeit wird praktisch unmöglich.

Unser Tipp: Halten Sie immer einen sicheren Abstand ein, um mehr Spielraum für manuelle Eingriffe in riskanten Situationen zu gewinnen.

 

Punkt Nr. 3: Bremsen

Ach, das ständige Eintreten von Fußgängern in die Fahrbahn der Motorradfahrer ist so lästig und gefährlich! Viele Fußgänger können sich nicht einmal vorstellen, wie schwierig es sein kann, ein Motorrad plötzlich zu stoppen, insbesondere auf Schotter, auf Straßenmarkierungen oder auf Kopfsteinpflaster, und ebenso in überfüllten Städten, wo der Verkehr der anderen Teilnehmer unübersichtlich ist. Wie können Sie solchen Situationen vorbeugen? Behalten Sie den Überblick, beobachten Sie den Verkehr in der Ferne und denken Sie voraus.

Unser Tipp: Arbeiten Sie mit der Geschwindigkeit und passen Sie diese immer dem Zustand der Straße an. Ein Fußgänger könnte plötzlich auf die Straße treten, ebenso können sich unerwartet die Türen eines geparkten Autos öffnen. Halten Sie Abstand und haben Sie immer mindestens zwei Lösungsszenarien für die jeweilige Situation bereit.

 

Punkt Nr. 4: Weg von der Fahrbahnkante

Als Motorradfahrer sind Sie ein vollwertiger Teilnehmer am Straßenverkehr, daher sollten Sie Ihre Spur wie andere Fahrzeuge halten. Halten Sie sich nicht unnötig nah an der Fahrbahnkante auf, wo das Risiko besteht, dass Sie beim Überholen von jemandem touchiert oder von der Straße gedrängt werden.

Unser Tipp: Wählen Sie Motorradbekleidung mit reflexiven Elementen – so werden Sie nicht übersehen!

 

Punkt Nr. 5: Einstellung der Spiegel

Das Motorrad hat Spiegel, damit Sie einen Überblick darüber haben, was hinter Ihnen geschieht. Überprüfen Sie diese daher vor dem Fahren (vor jeder Fahrt obligatorisch, insbesondere wenn Sie sich das Motorrad mit jemandem teilen) und rechnen Sie auch mit einem größeren toten Winkel. Auch wenn die entscheidende Situation vor Ihnen liegt, werfen Sie besser gelegentlich einen Blick über die Schulter, um zu sehen, wer hinter Ihnen fährt oder Sie überholen möchte.

Unser Tipp: Regelmäßiges Beobachten der Situation hält Sie in guter Konzentration und Achtsamkeit. Ein Unfall kann schließlich auch hinter Ihnen geschehen.

 

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Autor des Artikels: Jana Prnková

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