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So wählst du eine Motorradjacke für Damen aus, die an der Taille, an den Schultern und auch auf dem Motorrad gut sitzt

6. 8. 2026

Lesezeit: 6 Min.

Die Wahl einer Motorradjacke für Damen ist nicht nur eine Frage der Farbe oder der Marke. Jede Motorradfahrerin kennt das. Im Laden sitzt die Jacke wie angegossen, vor dem Spiegel sieht sie toll aus, aber sobald man sich über den Lenker beugt, zieht sie plötzlich über die Schultern, rutscht aus der Taille oder die Protektoren landen ganz woanders, als sie eigentlich sein sollten. Und genau in diesem Moment merkt man, dass man eine Motorradjacke nicht im Stehen auswählt.

Motorkářka v černé kožené bundě při jízdě

Erfahrene Motorradfahrerinnen sagen oft, dass die erste Jacke nur zum „Ausprobieren“ dient und man erst nach einigen Tausend Kilometern herausfindet, was einem wirklich zusagt. Sie können jedoch schon bei der ersten Auswahl viele Fehler vermeiden.

 

Vergessen Sie die Größe. Beginnen Sie mit der Sitzposition

Einer der häufigsten Fehler? Eine Frau zieht die Jacke an, schließt den Reißverschluss, schaut in den Spiegel und hat den Eindruck, dass die Motorradjacke etwas zu eng sitzt. Doch diese Kleidung soll nicht wie ein lockeres Sweatshirt sitzen. Sobald man hinter dem Lenker sitzt, streckt sich der Körper nach vorne, die Schultern verschieben sich und die Ärmel werden kürzer. Was im Stehen noch etwas enger saß, passt plötzlich perfekt. Umgekehrt beginnt eine Jacke, die im Laden angenehm locker saß, während der Fahrt zu flattern, sich im Wind aufzublähen, und die Protektoren rutschen von den Ellbogen oder Schultern weg – was nicht gut ist.

Probieren Sie daher, wenn möglich, eine Damenjacke direkt auf dem Motorrad an oder nehmen Sie zumindest die Fahrposition ein. Strecken Sie die Arme aus, als würden Sie den Lenker halten, beugen Sie sie mehrmals und versuchen Sie, sich nach vorne zu beugen. Genau dann erfahren Sie viel mehr als beim einfachen Stehen vor dem Spiegel.

 

Die Schultern sind wichtiger als die Taille

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Die meisten Frauen achten vor allem auf die Taille. Dabei sind die Schultern das Allerwichtigste. Die Schulterprotektoren müssen genau dort sitzen, wo sie hingehören. Wenn sie zu tief oder zu hoch sitzen oder bei jeder Bewegung auf der Schulter verrutschen, hat die Jacke nicht die richtige Größe. Das Gleiche gilt für die Ellbogenprotektoren. Beugen Sie die Arme, als würden Sie einen Lenker halten, und prüfen Sie, ob die Protektoren an den Ellbogen bleiben. Wenn sie sich um einige Zentimeter verschieben, können sie bei einem möglichen Sturz ihre Aufgabe nicht mehr wie vorgesehen erfüllen. Gerade der richtige Sitz der Protektoren ist einer der wichtigsten Aspekte bei der Auswahl einer Motorradjacke.

 

Die Taille soll der Figur schmeicheln, nicht einschnüren

Damen-Motorradjacken unterscheidensich von Herrenmodellen nicht nur durch die Farbe. Sie sind an die weiblichen Kurven angepasst: Oft weisen sie eine stärkere Taillierung auf, bieten mehr Platz an den Hüften und haben anders geformte Ärmel. Dadurch sitzen sie besser und drücken beim Fahren nicht. Im Taillenbereich sollte die Motorradjacke die Figur nachzeichnen, aber Sie müssen trotzdem bequem atmen, den Oberkörper drehen oder nach dem Rückspiegel greifen können. Wenn Sie schon beim Anprobieren das Gefühl haben, dass sie Sie einengt, wird es während eines ganztägigen Ausflugs nur noch schlimmer.

Ein großer Vorteil sind Jacken, bei denen sich die Taille mit Riemen oder Klettverschlüssen verstellen lässt. So kannst du die Passform ganz einfach anpassen, je nachdem, ob du ein T-Shirt trägst oder ein Funktions-Sweatshirt unter der Jacke hast.

 

Die Länge der Jacke ist nicht nur eine Frage des Aussehens

Eine kurze Jacke kann auf einem Naked Bike toll aussehen. Doch sobald Sie sich nach vorne beugen, werden Ihre Hüften freigelegt. Umgekehrt kann eine zu lange Jacke unangenehm am Sattel anliegen und die Bewegungsfreiheit einschränken. Es klingt wie Alchemie, aber die ideale Länge der Jacke endet etwa im Hüftbereich und bedeckt in Fahrposition weiterhin den unteren Rücken. Wenn Sie längere Touren planen, werden Sie die Möglichkeit, die Jacke über einen Reißverschluss mit der Motorradhose zu verbinden , sicherlich zu schätzen wissen. Dabei geht es nicht nur um Komfort. Bei einem Sturz hilft dies, beide Kleidungsstücke an der richtigen Stelle zu halten.

 

Leder oder Textil?

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Das ist eine Frage, die in Motorradforen schon seit Jahren diskutiert wird. Eine Lederjacke verspricht höchste Abriebfestigkeit, sitzt bei höheren Geschwindigkeiten perfekt und passt sich mit der Zeit wunderbar der Figur an. Deshalb entscheiden sich oft Besitzerinnen von Sportmotorrädern oder Naked Bikes dafür.

Eine Textiljacke ist hingegen vielseitiger. Sie ist atmungsaktiver, verfügt meist über eine Regenmembran, herausnehmbare Einsätze und mehr Belüftungseinsätze. Wenn Sie Reisen oder den täglichen Weg zur Arbeit planen, ist sie oft die praktischere Wahl. Die Wahl hängt daher hauptsächlich davon ab, wo und wie Sie am häufigsten fahren.

 

Denken Sie auch daran, was Sie unter der Jacke tragen

Beim Anprobieren ziehen viele Leute die Jacke über ein normales T-Shirt an, aber wie oft fährst du während der Saison tatsächlich so? Im Frühling ziehst du unter der Jacke oft Thermounterwäsche, ein Sweatshirt oder eine Funktionsschicht an. Wenn die Jacke schon beim Anprobieren „genau richtig“ sitzt, kann sie bei kühlerem Wetter unangenehm eng werden. Andererseits ist es nicht sinnvoll, eine Jacke nur wegen der Schichten eine Nummer größer zu kaufen. Moderne Motorradjacken sind in der Regel so konzipiert, dass sie eine übliche Unterbekleidung berücksichtigen. Wenn sie zudem über ein herausnehmbares Thermofutter verfügen, probieren Sie sie unbedingt mit diesem aus. Genau so empfehlen es auch erfahrene Verkäufer von Motorradbekleidung.

 

Lassen Sie sich nicht nur vom Design verleiten

Ja, jede Motorradfahrerin möchte, dass ihre Jacke gut aussieht. Doch auf dem Motorrad kommen ganz andere Dinge zum Tragen als vor einem Café. Zum Beispiel die Belüftung bei sommerlicher Hitze, der Tragekomfort nach drei Stunden im Sattel, die Verstellbarkeit der Ärmel, hochwertige Reißverschlüsse oder zertifizierte Protektoren und die Vorbereitung für einen Rückenprotektor. Das sind alles Details, die man beim ersten Anprobieren vielleicht übersieht, die man aber während der Motorradsaison jedes Wochenende zu schätzen weiß. Motorradfahrerinnen, die bereits mehrere Fahrsaisons hinter sich haben, sind sich oft in einem Punkt einig: Eine schöne Jacke sorgt für den ersten guten Eindruck, aber eine gut sitzende Jacke entscheidet darüber, ob man sie auch in fünf Jahren noch gerne trägt.

 

Eine gute Jacke fällt gar nicht auf

Das klingt vielleicht seltsam, aber die beste Motorradjacke ist die, von der man während der Fahrt gar nichts merkt. Bei MotoZemi findest du Jacken, die an den Schultern nicht drücken, an der Taille nicht einengen, sich beim Vorbeugen nicht hochrutschen und bei denen die Protektoren an ihrem Platz bleiben. Sie sitzt einfach so natürlich, dass ihr nach ein paar Kilometern aufhört, über die Kleidung nachzudenken, und anfangt, das Wichtigste zu genießen – die Fahrt. 

In unserem Motorradshop finden Damen sowohl Leder- als auch Textiljacken in einer großen Auswahl an Größen und Farben. Schaut in einer unserer Filialen vorbei und probiert die Jacken direkt an. Wir helfen euch gerne bei der Auswahl.

 

Die beliebtesten Damenjacken:

 

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Autorin: Jana Prnková

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