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Was ist der ideale Reifendruck für die Rennstrecke bzw. das Gelände?

6. 1. 2026

Lesezeit: 5 Min.

Stellen Sie sich vor, dass Ihr Gummi wie ein Muskel ist - wenn er zu stark aufgepumpt und hart ist, lässt er sich nicht biegen und "fängt" nicht gut. Wenn er zu weich ist, fängt er an zu schmieren, die Seitenwände verbiegen sich, man kann einen Platten bekommen oder sogar einen Felgenschlag (bei schlauchlosen Reifen).

tlak v pneu

 

Der Druck im Gummi beeinflusst:

Der Schlüssel ist also ein Druck "nicht zu viel, nicht zu wenig, idealerweise dazwischen" für die jeweiligen Bedingungen.

Rundkurs (Rennstrecke) - was dort gilt

Auf der Rennstrecke wollen Sie, dass der Gummi hält, die Temperatur gleichmäßig ist und die Gripgrenze ausgenutzt wird.

Was die Quellen sagen:

Praktische Voreinstellungen:

Vordere Position

Hintere Position

Tipps von "Streckenhänden":

Offroad/Gelände - hier müssen Sie Druck auf die Bodenwelle ausüben

Offroad ist eine ganz andere Liga - weicher Boden, Felsen, Wurzeln, Sand - Sie wollen, dass der Gummi in den Untergrund "fällt", sich biegt und greift. Aber auch hier gilt: Übertreiben Sie es nicht, denn Sie riskieren eine Reifenpanne oder ein Verbiegen der Felge.

Tipps für Sie:

Beispiel für Standardwerte für Offroad (Trail/Enduro):

Standort

Wert (Richtwert)

Vorne

10-14 psi (≈0,7-1,0 bar)

Hinten

11-16 psi (≈0,75-1,1 bar)

Achtung: Wenn Sie auf hartem, felsigem Untergrund fahren, sollten Sie den Druck etwas erhöhen, um die Felge zu schützen; wenn Sie auf weicherem Boden/Sand fahren, können Sie den Druck senken.

Vergleich zwischen Rennstrecke und Offroad - was ist zu ändern und warum?

Blickwinkel

Auf der Rennstrecke

Abseits der Straße

Druck

Höher (um das Gummi "flach" zu halten), weniger Verformung

Niedriger (damit der Gummi in den Boden "fällt" und Traktion gewinnt)

Stabilität

Schlüssel - hohe Geschwindigkeit, Seitenkräfte

geringere Geschwindigkeit, flexibles Gummi willkommen

Risiko von Reifenpannen/Felgenschäden

Höherer Druck schützt vor Einstichen / Verformungen

Niedriger Druck erhöht das Risiko einer Reifenpanne / eines Ausbruchs

Temperaturänderungen

Bei Wärme steigt der Druck an - gut, um "heiße" Werte zu messen

Geringere Temperaturschwankungen - aber Vorsicht vor zu niedrigem Druck beim Rückwärtsfahren auf Asphalt

So finden Sie "Ihren" idealen Druck

  1. Halten Sie sich zunächst an das Handbuch bzw. die Empfehlungen des Reifenherstellers - dies ist Ihr Ausgangspunkt.

  2. Prüfen Sie den Druck im "kalten "Zustand, d. h. wenn das Motorrad mindestens 3 Stunden lang stillgestanden hat.

  3. Prüfen Sie auf der Rennstrecke nach ein paar Runden den "heißen" Druck - ein Unterschied von ~1-2 psi ist üblich.

  4. Passen Sie den Druck in kleinen Schritten an (±1 psi / ±0,07 bar) und testen Sie, wie es sich fährt - wenn Sie mehr Grip haben, wenn Sie wieder mehr Stabilität haben.

  5. Notieren Sie sich die Bedingungen, den Druck und das Fahrgefühl - so erstellen Sie nach und nach eine Tabelle mit Informationen darüber, was bei Kälte, Hitze und Trockenheit sowie bei Regen und Nässe funktioniert.

  6. Wenn Sie vom Gelände auf die Straße wechseln (oder umgekehrt) - berechnen Sie den Druck neu! Fahren Sie mit dem Offroad-Druck auf Asphalt nicht weiter als nötig - die Reifen überhitzen und werden beschädigt.

Praktische Tipps und Tricks (damit Sie sich nicht blamieren)

Bereiten Sie sich auf eine ordentliche Fahrt vor - immer mit Respekt, Gefühl und für das beste Motorsporterlebnis auf der Rennstrecke oder einer ordentlichen schlammigen Straße.

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Autor: Jana Prnková

 

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