Mit dem Motorrad in Richtung des überfüllten Zentrums zu fahren, ist eine gute Idee! Sie haben einen Vorsprung vor anderen Fahrzeugen, weil Sie wendiger sind, Sie müssen sich keine Gedanken über das Parken machen, und Sie können sich selbst durch die kleinsten Autos im Verkehr quetschen. Neben diesen Vorteilen sollten Sie aber auch mögliche Situationen berücksichtigen, die Sie überraschen können. Werfen wir einen Blick darauf.

Semaphoren
Eine häufige Situation ist, dass ein entgegenkommender Autofahrer es sich im letzten Moment anders überlegt und nach links abbiegt, aber nicht bemerkt, dass zur gleichen Zeit ein Motorrad versucht, die Kreuzung bei orangefarbener Ampel in der Gegenrichtung zu überqueren. Hier helfen Vorsicht und Voraussicht, wie immer. Auch mit reflektierenden Elementen kann man nichts falsch machen, am besten mit einer fluoreszierenden Weste, damit man im dichten Verkehr besser gesehen wird.

Fußgänger
Allein gehende Verkehrsteilnehmer sind ein häufiger Albtraum für Motorradfahrer. Denn sie vergessen oft, sich umzuschauen und überqueren die Straße, ohne zu bemerken, dass nicht nur Autos, sondern auch Motorräder (und sogar ein Traktor) auf der Straße unterwegs sind. Wie kann man sich bemerkbar machen? Versuchen Sie es mit einem homologierten Auspuffendrohr. Laute Motorräder werden von Fußgängern wahrgenommen, auch wenn diese auf ihr Handy schauen. Wenn Sie einen Elektroroller haben, der unhörbar unter Ihnen surrt, müssen Sie vorsichtiger sein - Fußgänger werden Sie oft übersehen, sie können Sie kaum hören, also ist es ratsam, vorsichtiger und langsamer zu fahren, einen guten Abstand zu halten und auf alle Beteiligten zu achten.
Straßenbahninseln und Schwellenwerte für die Verlangsamung
Die Inseln und Verzögerungsschwellen sollen die Autofahrer ein wenig beruhigen, den Verkehr verlangsamen und die Unfallgefahr beseitigen. Doch für Motorradfahrer sind sie gefährliche Fallen. Vor allem auf älteren innerstädtischen Verkehrsstrecken oder in Neubaugebieten finden Sie diese gefährlichen Stellen für Motorradfahrer. Halten Sie die Augen offen und versuchen Sie, sich diese besonderen Abschnitte mit etwas Übung einzuprägen. Sie werden oft auf widerspenstige Fußgänger treffen, die aus heiterem Himmel die Fahrbahn betreten, oder auf noch häufigere Staus aufgrund des langsameren Verkehrs.
Und vergessen Sie vor allem nicht, dass in größeren Städten eine abbiegende Straßenbahn Vorfahrt hat!

Radfahrer
Manche Radfahrer fühlen sich oft wie die Herren der Schöpfung. Ihre Einspurigkeit ist zwar langsamer, aber sie kann die Fahrt durch die Stadt ziemlich unangenehm machen, vor allem, wenn ein Radfahrer an eine unsinnige und vor allem unerwartete Überquerung Ihrer Fahrspur denkt. Auch Radfahrer meinen oft, sie könnten es „schaffen“, und ohne auch nur in die Fahrtrichtung zu zeigen, fahren sie direkt unter Ihre Räder. Zählen Sie sie, halten Sie Abstand und versuchen Sie, alles zu registrieren, was sich bewegt. Der Nachteil von Radfahrern ist, dass sie hinter einem Fahrzeug hervorkommen können, so dass Sie sie vielleicht erst im letzten Moment bemerken. Seien Sie bereit zu bremsen!
Widerspenstige Verkehrsteilnehmer
Wir müssen nicht nur auf Radfahrer und Fußgänger achten, sondern auch auf die Autos. Sie wechseln oft ohne Blinker von einer Spur auf die andere, was vor allem im dichten Stadtverkehr ein ziemliches Durcheinander verursachen kann. Auch der tote Winkel von Autos kann Sie unangenehm überraschen, denn Motorradfahrer sind oft kleiner und für Autofahrer weniger gut sichtbar, ebenso wie die Türen von geparkten (oder abgestellten) Autos, die sich plötzlich direkt in Ihrem Weg öffnen. Und nicht zuletzt sind Städte und Stadtzentren nicht frei von unebenen Straßen. Rechnen Sie mit Schlaglöchern, Kanälen und rutschigen Oberflächen wie Katzenköpfen - all das erhöht das Risiko, zu stürzen oder ins Schleudern zu geraten, und Sie müssen Ihre Geschwindigkeit anpassen und entsprechend aufmerksam sein.
Autor des Artikels: Jana Prnková